Das Konzept

Rollen! - knicken kannst'e andere

Ein rollbares Boot?!

exoot Kajak am Wasser

Es gibt so viele verschiedene, gute und bewährte faltbare Boote. Warum dann noch ein anderes? Noch ein neues?
Mein Ziel war es, ein gut transportfähiges Festrumpfboot zu entwickeln. Es soll ein Boot mit den Fahreigenschaften eines Festrumpfbootes und mit der Robustheit eines Festrumpfbootes sein. Zudem soll das Konzept möglichst viele Bootsformen zulassen. Und dennoch soll es wie gute, bekannte Faltboote als ein tragbares Gepäckstück auf dem Rücken, dem Rad oder im Bus und der Bahn oder ganz einfach im Auto transportiert werden können. Natürlich soll es auch in verpacktem Zustand gelagert werden können so, dass es dann auch in der Wohnung oder im Keller einen Platz findet. Denn ein verpackbares Festrumpfboot muß weder schwer, noch unhandlich sein. Und ganz wichtig, es sollte einem auch keine Kompromisse bei den Fahreigenschaften abfordern.

Das rollbare Boot verbindet beide Extreme: Es besitzt eine feste, aber rollbare Bootshaut. Diese Bootshaut ist dabei nach hydrodynamischen Gesichtspunkten geformt. Aufgerollt zu einer kompakten Rolle nimmt sie alle Einzelteile des Bootes auf und kann einfach transportiert und gelagert werden. Pflegeleichte und robuste Materialien gehören selbstverständlich zu diesem Bootskonzept.

Die Konstruktion

Mit einer gut ausgetüftelten, nach den Gesichtspunkten des Leichtbaus mechanisch optimierten Bootshaut gelingt das kleine Wunder. Eine feste Bootshaut so flexibel zu halten, dass sie problemlos rollbar bleibt. Durch die weitgehend selbsttragende Bootshaut wird die Konstruktion so einfach gehalten, dass mit nur wenigen gleichartige Teilen ein festes Boot zusammengebaut werden kann. Es besteht grundsätzlich nur aus zwei Elementen:

1. die rollbare Bootshaut
2. eine Versteifung, welche einfach auf die Kante der Bootshaut aufgesteckt wird

Mit diesem Konzept lassen sich verschiedene Freizeitboote umsetzen. Insbesondere eignet es sich für Kanadier, Kajaks oder Sportruderboote. Neben Versuchskonstruktionen für ein Sportruderboot ist bereits ein Prototyp eines Kajaks umgesetzt.
An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen meinen fachlichen Unterstützern besonders den Textiltechnikern und Leichtbauern der TU-Dresden für Rat und Tat zu danken. Ebenso gilt mein Dank einer ganzen Reihe erfahrener Kanuten für Ihre Mithilfe bei der fachkundigen Erprobung und Beurteilung des Prototypen.

Ich freue mich über alle Fragen, Kommentare oder Anmerkungen. Zur Konstruktion, Einzelheiten, zum Erproben , ... .
Also meldet euch gerne bei mir.